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Hypoxi war mir zunächst kein Begriff – aber der Sommer wirft spürbar seine dunklen Schatten voraus: Von Plakaten, Katalogen und Zeitschriften blitzen schon seit Wochen Südsee-Schönheiten im Bikini entgegen. Die Haut immer braun, immer straff. Das setzt Maßstäbe. Denn spätestens, wenn der Sommerurlaub in trockenen Tüchern ist, müssen bzw. wollen wir es den Beachbeautys gleichtun. Und da kommt Hypoxi ins Spiel ...

Zuvor gilt es allerdings, in den eigenen vier Wänden die Strandtauglichkeit zu testen. Das ist ungefähr so angenehm wie ein Date mit Dieter Bohlen. Leicht nervös passe ich zu Hause einen ungestörten Moment ab: Nur ich, das Stückchen bunter Stoff und ein Spiegel – und der ist gnadenlos ehrlich. Im letzten Jahr war irgendwie alles besser und weniger, in den Jahren davor sowieso. Zeit zu handeln!

Hypoxi-Versprechen: Test in Österreich

Da kommt mir die Einladung zum Hypoxi-Event nicht ungelegen: „Eine Kleidergröße in vier Tagen“ versprechen die Österreicher mit ihrem neuartigen Figurtraining. Meine Freunde witzeln noch: „Was willst du denn da?“ Ich grinse souverän, denke aber wenig selbstsicher: „Wenn ihr mich gestern in dem kleinen Stoffdreieck gesehen hättet, wüsstet ihr warum.“

Unterbewusst stellt sich mein Körper im Vorfeld bereits auf den viertägigen Figurmarathon ein. Mittags in der Kantine häufe ich den Teller eine gute Etage höher als sonst. Was auf mich in den kommenden Tagen im Salzburger Hypoxi-Land genau zukommt? Keine Ahnung! Nur eins weiß ich: wie ich danach (wieder) aussehen möchte.


Mein Taillenumfang beträgt 90 Zentimeter – wird mir Hypoxi helfen können?

90-60-90 in weiter Ferne

Die Mission „Eine Kleidergröße in vier Tagen“ ist eingeläutet. In aller Herrgottsfrühe geht es los nach Österreich: mit ein paar Sportschuhen, Trainingsklamotten und jeder Menge guter Vorsätze im Gepäck.

Bei der Ankunft in Hof (Salzburger Land) begrüßen mich Uwe Hintringer und Gabi Baumann von Hypoxi herzlich. Eigentlich kennen mich die beiden ja schon: Vanessa, 25 Jahre, 1,75 m, Konfektionsgröße 38, 65 Kilo, Problemzonen: u. a. Bauch, Beine, Po. Diese intimen Daten hatten sie bereits im Vorfeld von mir erfragt.

Auf deren Grundlage hat Hypoxi-Therapeutin Gabi einen ausgeklügelten Trainingsplan zusammengestellt. Bevor die Einführung und das Training starten, soll ich jedoch erst mal meine Hosen runter lassen. Das ist tatsächlich wortwörtlich gemeint. Gabi zückt ein Maßband und notiert alle Körperumfänge von Taille über Hüfte bis hin zu den Oberschenkeln. Zahlen über Zahlen, aber die begehrten Maße 90-60-90 tauchen nirgendwo auf. Obwohl: Eine 90 steht – allerdings dort, wo sie nichts zu suchen hat – für die Taille. 30 Zentimeter (ein ganzes Lineal) trennen mich von einer makellosen Laufstegschönheit.

Die blinkende Wahrheit

Ein negativer Höhepunkt folgt dem nächsten: Ich soll auf die Waage. Mit Kleidung und Schuhen – wie gemein! Der Schritt auf den kleinen digitalen Kasten ist ein kleiner Schritt für die Menschheit, aber ein großer für uns Frauen. Ich selbst habe das Ding vor einem halben Jahr in die hinterste Ecke des Badezimmers verbannt. Aus gutem Grund, wie sich mir jetzt blinkend offenbart: 68 Kilo. Wom, das sitzt!

„Ich war gestern Abend auf einem Geburtstag und habe tüchtig zugelangt“, versuche ich Gabi leicht errötet den Ist-Zustand zu erklären. Sie schüttelt nur lächelnd den Kopf: „Ich weiß gar nicht, wo das ganze Gewicht bei dir sitzt. Wohl in den Muskeln.“ Nett von ihr, tröstet mich aber nicht wirklich. So kann mich kein Mann auf Händen tragen, mit Ausnahme von Arnold Schwarzenegger vielleicht.


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